Zum Inhalt springen

Monat: Mai 2020

G2 Gipfel

Besser als G7!

Kommentare geschlossen

Lizenzen zu verschenken

Ich habe aktuell zwei Lizenzschlüssel für Threema zu verschenken! Sie funktionieren NUR FÜR ANDROID (>4.4) und können zum einlösen dort heruntergeladen werden. Vergabe nach dem Windhundprinzip. Ich habe diese Info auch auf Twitter gepostet. Bei Interesse bitte Kommentar oder Mail schreiben.

Kommentare geschlossen

Eischlaffa

Wenn du am Omd as Liacht ausmachst
Und boid drauf so liab und leise schlafst
Nacha nimm i gern no sanft Dei Hand
Und kimm Dir nach ins andre Land
Kommentare geschlossen

Wolken sind Cool!

Unterwegs auf dem Wemkendorfer Wasserweg
Kommentare geschlossen

Edi von Extern (2)

Edi ist genervt. Auf seiner Erdstreamprojektion kommen derzeit ständig News über den aktuellen Verschwörungswahnsinn bei vielen Erdlingen.

Kommentare geschlossen

wmdedgt – 05.05.2020

wmdedgt bedeutet “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag” und entspringt einer Idee von Frau Brüllen, die seit vielen Jahren beliebt und erfolgreich ist. Am 5. jeden Monats schreiben Mitglieder der Gattung Homo blogensis einfach auf, was sie an diesem Tag so getan und erlebt haben.

Die Supergattin arbeitet seit ein paar Monaten nur noch drei Tage in der Woche und am Dienstag ist der Wecker jetzt mucksmäuschenstill. Wie jeden Tag gibt’s den ersten Becher Kaffee gleich im Bett. Nach den üblichen Renovierungsarbeiten geht’s ganz gemütlich an den Frühstückstisch. Ich bin so glücklich, dass das jetzt an vier Tagen in der Woche möglich ist!

Nach dem Frühstück erledige ich Papierkram, was sich länger hinzieht als gedacht. Danach schnell zur Apotheke, um ein Rezept einzulösen, das schon seit Freitag hier rumliegt. Die Supergattin ist zum Markt, unter anderem um frischen Mangold zu holen, den gibt’s heute Abend. Für mich bringt sie Möhren, Lauch und Hähnchenbrustfilet vom Maishähnchen mit, denn morgen koche ich. Solange sie noch unterwegs ist übe ich ein wenig Gitarre. Derzeit hat der Maestro mal ein ganz anderes Stück verordnet, als das was wir sonst so anstellen. Max Mutzke – Can’t Wait Until Tonight. Nicht so unbedingt meine Musik, aber wenn ich es spiele macht es doch mächtig Spaß. Da ich ein außerordentlich hochbegabter und zugleich spätberufener Gitarrist bin, klingt es noch recht, äh, sagen wir, ungewöhnlich. Plötzlich klingelt es an der Tür und ein Mensch preist seine Handwerkskünste an; er will unsere Auffahrt, die zugegeben in die Jahre gekommen ist, ganz neu aussehen lassen. Fünf Arbeitsschritte, Garantie, alle Beläge weg, bla bla. Ich bin nett und lehne mit großem Bedauern ab.

Danach machen wir ein kleines Mittagspäuschen, mittags essen wir nie viel. Ich bin nach vier Nächten mit schlechtem Schlaf reichlich k.o. und mache danach gleich die Augen zu. Kein Wunder, dass das Powernapping extrem powermäßig ausfällt und ganz locker ein Stündchen dauert. Schließlich raffe ich mich auf und betrete mit wilder Entschlossenheit den Garten. Wir haben seit letztem Jahr auf der Südwestseite mit einem blöden Kraut im Rasen zu kämpfen, das sich unerbittlich ausbreitet. Wir sind nicht an einem besonders akkuraten Rasen interessiert, aber das Zeug ist wirklich potthässlich und extrem zäh. Vertikutieren bringt nichts. Die Wurzeln sind wie dünner Rettich und verdammt tief. Jetzt hat’s uns gereicht. Nachdem wir schon ein paarmal gewütet hatten, ist heute der Rest dran. Ich hab’s geschafft. Das Ergebnis ist ein Rest von Wiese, ein Streifen Steppe (ja, die zwei Dürresommer) und eine Kraterlandschaft wie nach einem Artillerieangriff. Die schlimmsten Trichter hab ich mit Mutterboden aufgefüllt und schon Grassamen verteilt. Mal sehen wie das in acht Wochen aussieht.

Die Supergattin war inzwischen auf dem Friedhof und bei ihrer Ma, die auf die 96 zusteuert und momentan geistig nach und nach abbaut. Über dieses Thema könnte ich ein eigenes Blog schreiben. Ich lasse es lieber.

So, nun sitze ich hier und schreibe, werde gleich noch in einer von meinen Threemagruppen was posten, zwei der von der Supergattin genähten Atemschutzmasken waschen und dann auf das Abendessen mit dem frischen Mangold lauern. Er wird mir nicht entkommen. Dann wird auf der Couch gechillt bis um 20:00 eine Webkonferenz beginnt, an der ich in Sachen Ehrenamt teilnehmen werde. Danach Betti.

Kommentare geschlossen

Einfach zum Lachen

Lacht jeden neuen Tag an! Schenkt ihm ein fröhliches, ein neckisches, ein leises oder ein brüllendes Lachen. Gebt ihm den Vertrauensvorschuss. Wenn er sich beim Älterwerden als Arschloch erweist, könnt ihr ihn immer noch abschreiben. Arme Sau. Der morgige Tag wird es besser machen, also schenk ihm ein, ja genau, Lachen. Das klingt erstmal nach der Weisheit ausgelatschter Schuhe. “Gib jedem Tag die Chance der Schönste Deines Lebens… “. Ja, schon klar. Solche Sprüche gibt es wie Sand am Meer.

Ich meine aber das Lachen, das das Leben anlacht. Das Lachen aus reiner Freude. Ohne Erwartung, ohne Bedingung. Das Lachen, das die Liebe herbeizaubert. Einfach weil sie da ist. Das Lachen, das aus den einfachen Freuden resultiert, die wir so oft übersehen. Das Lachen, weil der Hund schon wieder so verdreht in seinem Körbchen hängt, das Lachen, weil endlich die Orchidee auf dem Küchenfensterbrett anfängt zu blühen, das Lachen, weil die Sonne am Morgen, so wunderschöne Strahlen durch die letzte schwarze Wolke schickt. Es gibt kaum etwas wertvolleres als diese Anlässe um zu lachen.

Man kann sich das ein bisschen angewöhnen. Vielleicht erst dann, wenn man gezwungen ist über das Lachen nachzudenken, oder wenn man es ganz verloren hat.

Ich hatte die Zeit über das Lachen nachzudenken, bzw. ihm hinterherzuspüren. Zwischen 2003 und 2008 hatte ich gar nichts zu lachen. Das lag an meinen allgemeinen Lebensumständen und an meiner Gesundheit. Es lag aber auch daran wie, oder besser gesagt warum ich früher gelacht habe. Ausgenommen mal die Jahre des Kinderlachens. Es war das Lachen, das durch gute oder schlechte Jokes ausgelöst wird, das boshafte Lachen, das “Sich über jemand lustig machen” Lachen und was auch sonst immer ein oberflächlicher Grund dafür gewesen sein mag. Wenn mich etwas tief ergriffen hat, vielleicht stellt Ihr Euch das Bild mit den schönen Sonnenstrahlen durch die schwarze Wolke vor, dann war ich eher damit beschäftigt ein Würgen im Hals zu bekämpfen, weil ich sonst eher eine Freudenträne geweint hätte, als aus purer Freude gelacht zu haben. Und auch das wollte ich mir nicht eingestehen. Im Nachhinein finde ich das ein wenig schade soviele Dekaden lang an den besten Stellen nicht gelacht zu haben.

In den letzten zehn Jahren hat sich das ganz allmählich verändert. Aus dem Bauch heraus, lange war es gar kein bewusster Prozess. Jetzt versuche ich seit längerer Zeit schon täglich das zu machen, was oben im ersten Satz steht und erst jetzt habe ich genug darüber reflektiert, um das hier auch einigermaßen vernünftig hinschreiben zu können. Ich sag’ Euch, es wirkt.

Kommentare geschlossen